Wie lange ist…..

Die Links am Ende des Blogs sind nicht die Quellen. Die Gedanken die ich hier niederschreibe sind meine über einige Zeit gebildete, bestimmt auch einige angelesen und diskutiert. Aber letztlich eine Momentaufnahme.  Die Links werde ich mir später selbst mal durchlesen, sind aber nur als Ergänzung und als Ergebnis einer kurzen Suche hier gelandet.

Müssen wir immer wieder scheitern?

Ist ein Ende unserer Beziehungen normal?

Wie gehen wir mit dem Ende unserer Beziehung um?

Immer die gleichen Typen, immer die selben Muster?

Kurschatten, Urlaubsflirt?

Wie ticken wir?

Irgendwie

Irgendwie sind wir alle gefangen. Gefangene  unserer Ansprüche, Gefangene unserer Erwartungen, Gefangen in unseren Träumen….

Aber wo kommen die Ansprüche her?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Schon immer, schon bevor wir Mensch wurden, waren wir soziale Wesen. Nie waren wir alleine, immer in Gruppen, in Familien …
Immer waren wir hin und her gerissen, von unserer Individualität und dem Wunsch teilzunehmen, teilzunehmen an der Gesellschaft akzeptiert zu werden von der Gruppe.

Und diese Gesellschaft wurde immer komplexer, ihre Ansprüche damit natürlich auch. Wer daran teilnehmen möchte, muss sich diesem Zwang beugen, wenigstens so tun oder sich nicht erwischen lassen.

Wie ticken wir?

Der Mensch ist letztlich ein Säugetier und wie die meisten dieser Spezies ist er von Natur aus nicht monogam. Klar gibt es auch im Tierreich Ausnahmen, Biber z.B. aber das sind Ausnahmen. Unseren näheren Verwandten verhalten sich nicht monogam.
Wie ticken wir? Heute geht man von einer sogenannten seriellen Monogamie aus. Das bedeutet, dass wir uns schon nach einem Partner sehnen, dass wir diesem treu sind, dieses aber nur eine begrenzte Zeit Bestand hat.
Das ist letztlich auch ganz praktisch. Denn damit ist eine Unterstützung des Partners in der ersten Zeit, die Zeit der Schwangerschaft und Zeit der Kleinkinder gewährleistet. Biologisch also ein Teil unseres Vorteils gegenüber anderer Spezies.
Klar kann man jetzt einwenden, hey wir sind doch nicht nur Körper, sondern sind doch auch denkende Wesen, wir haben unsere Triebe doch unter Kontrolle (die Ausnahmen sind Pervers). Aber so ist das nicht. Wir sind abhängig von unserem Körper, abhängig von unseren Hormonen, von unserem Belohnungssystem und selbst unser Gehirn ist ja zu unserem Körper gehörend. Geist und Körper bilden eine Einheit. Und klar kann der Geist sich über einiges hinwegsetzen, aber werden wir dann Glücklich? Vermutlich eher nur sehr schwer und letztlich nicht vollständig.

Ist ein Ende unserer Beziehungen normal?

Kommt darauf an, wie man damit umgeht. Kommt darauf an, wie wir Beziehung definieren. Kommt darauf an was wir erwarten.
Wenn wir die sexuelle Treue als wichtigstes Kriterium in der Beziehung sehen, wird wohl für die Meisten ein scheitern der Beziehung nicht zu verhindern sein.
Die Fremdgängerquote liegt bei etwa 25% in den laufenden Beziehungen. Wenn jeder mal in sich geht wie viele Beziehungen er selbst schon geführt hat, wird klar, dass jeder davon schon betroffen war. Die sexuelle Untreue irgendwann jeden erwischt.
Klar gibt es Ausnahmen, klar gibt es diese Paare die ewig zusammen sind. Aber da muss man dann wohl auch differenzieren wie viele von diesen Paaren haben noch regelmäßig erfüllenden Sex. Wie viele leben eher asexuell zusammen usw..
Also ist das Ende unter dieser Forderung schon eher der Normalfall.

Wie gehen wir mit dem Ende unserer Beziehung um?

Das ist ein Punkt der Intelligenz verlangt, die nur ein Teil mitbringt. Denn wenn wir unsere biologische Untreue anerkennen, dann bedeutet es auch, dass wir damit vernünftig umgehen sollten. Doch oft kommt es ganz anders. Da ist der eine Partner noch in seiner Treuephase, der andere damit schon irgendwie zu ende. Da hat der eine eine zufällige Gelegenheit genutzt, der andere noch keine gehabt.
Und dann gibt es ja noch „Freunde“ die hetzen. Selbst wenn vielleicht persönlich die Tatsache akzeptiert wird, gibt es den Erwartungsdruck zum Rosenkrieg. Dann gibt ein Wort das andere, Auge um Auge und Zahn um Zahn.

Liebesdroge

Verliebt und unserer Körper

Monogamie die große Lüge

Ewige Treue

Die monogame Familie (nach Engels)
Das Matriarchat löst sich erst mit der vorläufig letzten Familienform auf, der monogamen Familie. Sie resultiert aus der Entstehung des Privateigentums, die es Männern erlaubt, großen Reichtum anzuhäufen und die gemeinschaftliche Haushaltung einer Gens zu untergraben. Der Stamm und die Gentes lösen sich auf und werden durch Familien ersetzt, denen ein Patriarch vorsteht. Die Frau untersteht erst ab diesem Zeitpunkt dem Mann, weil sie erstmals ökonomisch von ihm abhängig ist und die Haushaltsführung in den nicht öffentlichen Bereich verschoben ist, was sie gesellschaftlich zu einer unselbständigen Tätigkeit degradiert.

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